Samstag 12. Juni 2010 um 17.00 Uhr

Carmen Renate Köper liest

Hélène Berr
“Pariser Tagebuch 1942 - 1944”

Vortrag mit Buchvorstellung: Dr. Ursula Dreysse

“Werden sich viele Leute vorstellen können, was es bedeutet hat, in diesem entsetzlichen Sturm zwanzig zu sein, ein Alter, in dem man bereit ist, die Schönheit des Lebens anzunehmen, in dem man ganz und gar bereit ist, den Menschen sein Vertrauen zu schenken?

Hélène Berr (* 21.3.1921 in Paris, † April 1945 im KZ Bergen-Belsen) hat ihre Erlebnisse während der Zeit des Nationalsozialismus in einem Tagebuch aufgeschrieben. Erst 2008 wurde dieses bedeutende Zeugnis aus der Zeit der Shoa veröffentlicht.
Die Aufzeichnungen der Hélène Berr sind nicht nur ein erschütterndes Dokument der unbarmherzigen Vorgänge während der deutschen Besatzung in Frankreich, sondern auch eine literarische Entdeckung.

Hochbunker
Friedberger Anlage 5 - 6
60314 Frankfurt am Main

Veranstalter: “Initiative 9. November”

Eintritt frei, Spenden erbeten.

Da der Bunker nicht beheizt ist, bitte warme Kleidung mitbringen!